Sechs Tipps, wie du die heißen Tage gut überstehst

Dieser Text entsteht im Garten.
Eigentlich finde ich das Wetter nämlich wundervoll! Ich traue mich das jetzt einfach mal zu sagen.

Mich erinnert es an meine Kindheit in Süddeutschland.

In meiner Erinnerung sind die Sommer damals auch schon knatschwarm gewesen (oder ist das diese kindliche Alles-ist-gut-solange-es-Eis gibt-Sicht auf die Vergangenheit??).

Dieser Tage suche ich mir einfach ein Plätzchen im Schatten – und siehe da, WLAN ist überall in der Nähe des Hauses zu bekommen. Das erleichtert mir das Arbeiten natürlich extrem!

Auch was meine Hobbies anbelangt, habe ich mich an die heißen Tage angepasst. Dann nähe ich abends eher nicht, sondern lese lieber noch in der Hängematte, bis es dunkel wird.

Und ich liebe es, mich mit einer Freundin gegen Abend zum spazieren gehen zu verabreden. Dann kann man den Tag wunderbar mit ein bisschen Bewegung ausklingen lassen.

So, hier kommen meine Tipps für die heißesten Tage des Jahres:

Kleidung bei Hitze

Ich empfehle dir, so viel wie möglich Naturmaterialien zu tragen. Leinen ist super, obwohl es fester wirkt, aber es ist trotzdem sehr luftdurchlässig. Dazu Baumwolle, die sowieso fast immer geht. Also zum Beispiel eine Hose aus Leinen und dazu ein Shirt aus Baumwolle.

Einen Bogen würde ich um alles mit oder aus Polyester machen, auch wenn es noch so leicht ist, du schwitzt darin stärker als in Naturfasern.

Ein tolles Zwischending aus Natur (nämlich Holz) und dann chemisch weiterverarbeitet ist Viskose. Ich habe sie diesen Sommer wiederentdeckt, da sie meiner Ansicht nach einige Jahre vom Markt verschwunden war.
Leichte Blusen aus Viskose finde ich wunderbar trageangenehm bei dem warmen Wetter. Einfach mit einer weiten, dünnen Hose (siehe weiter unten) oder einem Rock kombiniert. Dazu vielleicht noch eine Halskette aus Holzperlen oder ein witziges Armband. Mehr brauchst du gerade nicht.

Auch fürs Büro sind Blusen im Moment sehr hilfreich, denn du kannst sie offen über einem Top tragen. Die zwei Schichten sehen locker aus, jeder Luftzug gibt sich an die Bluse weiter und erweckt ein Gefühl von Leichtigkeit. Wenn du eine Besprechung hast, knöpfst du die Bluse einfach ein paar Knöpfe zu. Dann sieht es etwas offizieller aus.

Normalerweise gilt: Achte darauf, dass du entweder ein enges Oberteil zu einer weiten Hose trägst oder ein weites Oberteil zu einer engen Hose. So, wie es deine Körperform eben am besten umspielt. Aber an diesen heißen Sommertagen könnte “eng” zu stressig sein. Also kombiniere ruhig auch zwei weite Teile miteinander.
Du siehst dadurch etwas unförmiger aus? – Piepegal, dazu sind diese Tage nicht da! Lass deine Perfektionistin zu Hause, die kann wieder rauskommen, wenn es kühler wird ;-).
Dein Outfit soll leicht und luftig sein, dann ist auch deine Stimmung sommerlich und das ist doch das allerwichtigste, oder?

Und denke daran: Einen Bikini-Körper hat jede! Einfach einen Körper haben und diesem einen Bikini anziehen – zack! Schon hast du deinen Bikini-Körper! Das gleiche gilt übrigens auch für das Tragen von Shorts, ärmellosen Kleidern und kurzen Röcken ….

Röcke

Du willst gerne einen Rock tragen und hast kräftige Oberschenkel? Da kann es manchmal passieren, dass sie bei Hitze aneinanderreiben und das kann am Ende des Tages richtig wehtun. Außerdem finde ich es auch überhaupt nicht witzig, wenn ich merke, dass mir der Schweiß an der Rückseite der Oberschenkel hinabläuft (ich sage es, wie es ist – wir sind ja hier unter uns …)

Abhilfe schaffst du, indem du eine dünne Seidenstrumpfhose abschneidest und somit zur Radlerhose machst. Keine Sorge, die Strumpfhose überlebt das, sie ribbelt sich nicht auf. Und du hast angenehme Verhältnisse unter deinem Rock…

Hautpuder

Was ich wunderbar finde, ist Hautpuder. Schon mal verwendet?
Meine Mutter erzählt, dass vor zwanzig Jahren noch jede große Parfümmarke ihr parfümiertes Puder hatte, das stelle ich mir toll vor.

Heute ist das leider ziemlich aus den Regalen verschwunden und ich muss mit unparfümiertem Puder vorliebnehmen, aber das ist es allemal wert (ich benutze das Puder von Dr. Hauschka – Werbung ohne Auftrag).
Trage es nach dem Duschen auf Stellen auf, die im Laufe des Tages aneinander reiben könnten oder wo sich Schweiß ansammelt.

Und abends ein Fußbad

Für die Sandalenfüße ist abends ein Fussbad ganz wunderbar. Mach es nicht zu heiß, eher 38 als 40 Grad und wenn es dann langsam abkühlt, ist das sehr angenehm. Oder du füllst heißes Wasser aus der Thermoskanne nach.
Für die Pflege der Füße gib einen Esslöffel basisches Badesalz hinein (unbeauftragte Werbung: Ich habe das von dm….). Das basische Badesalz macht die Füße schön weich. Hornhaut hat da keine Chance.

Flüssigkeit – weiß eigentlich jeder ….

Trinken nicht vergessen! Und deutlich mehr als an kühleren Tagen.
Ich mache mir oft aus den Resten meines Frühstückstees einen erfrischenden Eistee. Noch etwas Ingwer dazu, Limette oder sogar Gurkenschale eignet sich (doch, wirklich, probiere es aus – sehr erfrischend).
Dann mit kaltem (Mineral-)wasser auffüllen.

Übrigens: Wenn du Schwierigkeiten hast, eine große Menge Mineralwasser zu trinken: Versuche es mal mit stillem Wasser. Stilles Wasser überwindet die “Schluckschranke” (keine Ahnung, ob man das so nennt) leichter, man kann daher mehr auf einen Schlag davon trinken.

Einfach mal genießen ….

Und zu guter letzt: Wir sind ja oft schnell dabei, über das Wetter zu jammern.
Stell dir mal vor, dass in drei Monaten schon wieder November ist! Ich weiß, dass ich dann in eine Wolldecke gewickelt auf dem Sofa sitzen werde und mich an diese heiße Woche erinnern werde – und ich weiß, dass ich sie gehabt habe. Ich habe sie sozusagen an meine Perlenkette mit den schönen Erinnerungen aufgehängt.

Mir gibt das ein gutes Gefühl. Ich weiß, dass ich diese Zeit, diese heißen Tage irgendwann in der Zukunft als eine schöne Erinnerung schätzen werde. Und darüber freue ich mich so, dass ich das Jammern sofort einstelle. Probiere es doch auch mal!

Alles Liebe – Stefanie

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